Die Stadt - Geografie

Neubrandenburg liegt im Südosten Mecklenburgs in etwa 19 m Höhe über NN (Stadtzentrum) am Nordufer des zur Stadt gehörenden Tollensesees und in den Flusstälern der hier beginnenden Tollense und Datze und der in den Tollensesee mündenden Linde sowie den umliegenden Erhebungen der Grundmoränenplatten auf etwa halbem Wege zwischen Berlin und der Insel Rügen.

Stadtgliederung

Stadtgebiete und Stadtgebietsteile

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Altes Rathaus am Marktplatz (1945 zerstört)

(Nach der amtlichen Stadtgebietseinteilung vom 5. Oktober 1995)

  • Innenstadt (mit Jahnviertel)
  • Stadtgebiet West (mit Rostocker Viertel, Broda und Weitin)
  • Vogelviertel
  • Reitbahnviertel
  • Datzeviertel (mit Datzeberg)
  • Industrieviertel (mit Ihlenfelder Vorstadt, Monckeshof)
  • Stadtgebiet Ost (mit Oststadt, Carlshöhe, Fritscheshof, Küssow)
  • Katharinenviertel
  • Stadtgebiet Süd (mit Südstadt, Fünfeichen)
  • Lindenbergviertel (mit Lindenberg, Tannenkrug und Landwehr)
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Stargarder Tor (Vortor)
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Treptower Tor (Vortor)

Stadtgebiet Ost: Die Oststadt ist der mit rund 16.000 Einwohnern größte Stadtgebietsteil von Neubrandenburg. Sie ist ein Wohnviertel mit über 8700 Wohnungen aus größtenteils sanierten Plattenbauten (1970 bis 1989 gebaut) und Eigenheimsiedlungen. An die Oststadt grenzen die ehemaligen Ausbauten Carlshöhe und Fritscheshof sowie das eingemeindete Dorf Küssow, ein kleines Dorf mit idyllischer Kirchenruine. Das Besondere an Küssow ist die größte Neubrandenburger Kleingartenanlage, die vom „Kleingartenverein Küssower Berg e. V.“ betrieben wird.

Datzeviertel: Das Datzeviertel, zu dem vor allem der „Datzeberg“ gehört, liegt auf einem nördlich der Innenstadt gelegenen Hügel und ist nach einem kleinen Flüsschen am Fuße des Berges benannt. Gegen Ende der 1970er Jahre (Fertigstellung des ersten Wohnblocks 6. März 1978) entstand hier ein typisches DDR-Neubaugebiet mit sieben Hochhäusern mit 14 Stockwerken sowie vorwiegend fünfstöckigen Plattenbauten mit zusammen 3.474 Wohnungen für ca. 10.000 Menschen. Es umfasste weiterhin drei Polytechnische Oberschulen (19., 20. und 21. POS), eine HO-Kaufhalle und diverse Dienstleistungseinrichtungen. Mit der Innenstadt und den weiteren Stadtteilen war es durch einige Buslinien verbunden.

Seit 1993 wurden das Wohnumfeld im Viertel im Rahmen der Städtebauförderung verbessert und Wohnungen saniert. Es folgte ein weiterer Stadtumbau ab 2003. Viele Plattenbauten wurden und werden abgerissen oder zurückgebaut.

Stadtgebiet West: Das Stadtgebiet West ist neben dem Stadtgebiet Ost und dem Reitbahnviertel eines der größten Stadtgebiete. Hier leben ca. 9.000 Menschen in zum Teil siebenstöckigen, größtenteils sanierten Plattenbauten aber auch in Ein- oder Mehrfamilienhäusern (Broda, Weitin). In der Weststadt gibt es ein Einkaufszentrum namens Oberbach-Zentrum und weitere Geschäfte. Die Hochschule Neubrandenburg hat hier ihren Sitz. Das in diesem Stadtgebiet liegende Rostocker-Viertel liegt in der Nähe des Tollensesees direkt am Oberbach (dem wichtigsten Ausfluss des Sees). Im Stadtgebiet West ist der Sportclub Neubrandenburg (SCN) ansässig. Die Kanuten trainieren regelmäßig auf dem Oberbach und dem Tollensesee.

Zum Stadtgebiet West gehören auch die ehemaligen Dörfer Weitin und Broda. Broda (westslawisch: Furt, Ort an der Furt) ist ein mittelalterlicher Fährort am Nordufer des Tollensesees und war zugleich Bezeichnung für ein Kloster (Kloster Broda) des Prämonstratenser-Ordens. Nach der Säkularisation des Klosters Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es herzoglich mecklenburgisches Verwaltungsamt, das kurz vor 1800 aufgelöst wurde. Jetzt werden die Wohngebiete unterteilt in Broda Dorf, Broda Höhe und Broda Holz.

Stadtgebiet Süd: Die Südstadt ist ein südlich der Innenstadt gelegener Stadtgebietsteil, der durch Altneubauten der frühen 1960er Jahre sowie durch Hochhäuser aus den 1970er und 1980er Jahren, wodurch hier 4281 Wohnungen entstanden, gekennzeichnet ist. Für die ca. 7.000 Einwohner stehen unter anderem zwei Gymnasien, eine Gesamtschule, eine Grundschule und mehere Kindergärten zur Verfügung. Zur Südstadt gehört auch ein Teil des Kulturparkes.

Reitbahnviertel: Nördlich vom Stadtzentrum liegt das Reitbahnviertel. Hier entstanden in den 1980er Jahren 3.033 Wohnungen in Plattenbauweise für über 7500 Menschen. Seit 1993 wurde das Wohnumfeld im Viertel im Rahmen der Städtebauförderung verbessert und die Wohnungen saniert. Es folgte ein weiterer Stadtumbau ab 2003.

Vogelviertel: Zwischen dem Reitbahnviertel und dem Stadtzentrum erstreckt sich das Vogelviertel. Reihenhäuser, oft aus Backstein, aber auch Neubaublöcke prägen das Bild des beschaulichen Stadtteils. Die Straßen tragen, bis auf wenige Ausnahmen, die Namen von Vogelarten, wie beispielsweise die zentral gelegene „Kranichstraße“. Das Albert-Einstein-Gymnasium, welches das größte Gymnasium der Stadt ist, befindet sich im Osten des Gebiets. Unweit entfernt hat die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde „St. Michael“ ihren Sitz.


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Info

Wappen
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
  • Landkreis: Kreisfreie Stadt
  • Stadtgliederung: 10 Stadtgebiete
  • Höhe: 20 m ü. NN
  • Fläche: 85,65 km²
  • Breitengrad: 53° 33′ N
  • Längengrad: 13° 16′ O
  • Postleitzahlen: 17033, 17034, 17036
  • Kfz-Kennzeichen: NB
  • Einwohner: ca. 66 735
  • Bevölkerungsdichte: 779 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 13 0 02 000
  • Adresse der Stadtverwaltung: Friedrich-Engels-Ring 53
    17033 Neubrandenburg
  • Website: www.neubrandenburg.de